Banknoten Blog | Die Geschichte alter Geldscheine
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Banknoten Blog

Die Geschichte des Geldes

Alte Geldscheine und Banknoten aus China

100 Cash aus China (1368 – 1398), Foto: Kieselbach

Es war ein langer Weg vom Beginn der Tauschgeschäfte in der Steinzeit vor etwa 300.000 Jahren über die ersten Münzen (500 bis 700 Jahre vor Christus) bis hin zu den ersten Geldscheinen, die vor etwa 1000 Jahren in China in Umlauf kamen. Eines ist den Menschen von damals und der heutigen Generation gemein: Sie waren schon immer ein Volk der Jäger und Sammler – auch wenn dies heute, speziell was älteres Papiergeld angeht, in einer etwas anderen Form geschieht.

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Banknoten – Ein Hobby mit vielen Facetten

Alte Geldscheine und Banknoten Ankauf

20 Thaler, Rostock 1868, Foto: Kieselbach

Banknoten sammeln – das ist ein Thema mit vielen Facetten und zugleich ein Fass ohne Boden: Selbst derjenge, der das Papiergeld von über 200 Ländern der Welt links liegen lässt und sich nur auf das eigene Land spezialisiert, stößt an die Grenzen dessen, was zu bewältigen ist. Denn in Deutschland wurde eine gigantische Palette verschiedenster Banknoten verausgabt – vor allem in den „schlechten Zeiten“ während und nach dem 1. Weltkrieg. 1923 wurden ganze Wälder abgeholzt, um Papier zu Millionen, Millarden und Billionen zu verarbeiten. Gab es 1914 Nominale zu 1 Pfennig, waren es knapp 10 Jahre später Nennwerte bis 250 Billionen Mark. Ein riesieges Spektrum an Sammelgut, ein Hobby, das teuer werden kann, aber nicht teuer sein muss. Denn fast 100 Jahre nach Ende der großen Geldentwertung gibt es auch heute noch alte Billionenscheine zu Preisen, die unter dem Wert des kleinsten Euro-Scheins (5,–) liegen.

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Das Geld der Kaiser, Könige und Kolonien

Banknoten und alte Geldscheine KaiserreichIhre Vorderseiten zieren Kaiser, Könige, Regenten – und auch mal Löwen. Ihre Nominale lauten auf Thaler, Gulden und Rupien. Die Rede ist von den Geldscheinen aus Deutschlands längst versunkener Zeit: Der Ära der Könige, Großherzöge und Fürsten auf den Banknoten Altdeutschlands. Ihnen folgten nach Ausruf des Deutschen Kaiserreichs die ersten Markscheine 1874 und nach Gründung der deutschen Kolonien die ersten Rupienscheine 1905 in Deutsch-Ostafrika: Die kleinste Nominale zeigt eine wunderschön anmutende Löwen-Gruppe, die größte erstmals seit seiner Thronbesteigung 1888 Kaiser Wilhelm II. (und damit auch gleichzeitig letztmals) auf einem Geldschein.

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Inflation: Als Rechnungen mit Schubkarren voller Geld bezahlt wurden

Alte Geldscheine und Banknoten InflationDie Inflation von 1923, das war die Zeit, in der Pfarrer nach dem Gottesdienst die Kollekte mit einem Waschkorb einsammelten, Schuldner ihre Rechnungen mit Schubkarren-Ladungen voller Geld bezahlten und das Essen in einem Lokal am Ende doppelt so viel kostete wie bei der Bestellung 30 Minuten zuvor. Die verrückteste Zeit des 20. Jahrhunderts – mal von den Wirren der Kriege abgesehen – hat alle, die sie durchlitten, Zeit ihres Lebens vor einer neuen Geldentwertung zittern lassen. Denn beim galoppierenden Verfall der Währung verarmten große Teile der Bevölkerung.

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Serienscheine: Das Geld, für das man sich nichts kaufen konnte

Serienschein Notgeld
Hübsch, bunt und reich an Motiven: Serienscheine waren nach Ende des 1. Weltkriegs bis in die Inflationszeit hinein das Geld, für das man sich nichts kaufen konnte. Rund 8.500 verschiedene Motive wurden damals nur für Sammler hergestellt. Denn diese hatten zuvor die sogenannten Verkehrsausgaben in Massen in ihre Alben gesteckt. Ausgerechnet also jenes Kleingeld, das die Münzen ersetzen sollte, die im Krieg von der Reichsbank aus dem Umlauf genommen worden waren. Den erneuten Kleingeld-Mangel behoben findige Köpfe auf clevere Weise: Sie brachten wunderschöne Scheine in Umlauf, die so interessant waren, dass Sammler sie kauften, auch wenn diese keine Kaufkraft hatten.

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